Drei alte Schachteln

Zu Ehren des kurz-bevorstehenden 75. Todestages des deutschen Komponisten Walter Kollo, präsentiert der Admiralspalast Berlin am 26. und 27. September 2015 dessen berühmte Operette „Drei Alte Schachteln“.

 

Drei gar nicht ´alte´ Schachteln zeigen es ihren Männern! Berliner Frauenpower im Walzertakt – "Ach Jott, wat
sind die Männer dumm!" Lassen Sie sich überraschen und unterhalten durch ein junges und professionelles
Ensemble mit viel Stimme, Gefühl, Charme, Witz und Melodien-Melodien-Melodien – Mitsingen erlaubt.

Liebhaber melodiöser, leichtfüßig-charmanter Unterhaltung dürfen sich freuen auf eine konzertant-szenische Aufführung mit dem Jungen Sinfonie Orchester Berlin, unter der Leitung von Andreas Schulz. Die typische Berliner Operette, die ihre Uraufführung im Jahr 1917 feierte, gilt dank ihrer bekannten Marschlieder, fröhlichen Walzer und freche Couplets als wahrer Klassiker des Operetten-Theaters. Von „Solang noch Unter’n Linden (Lindenmarsch)“ bis „Ach Jott, wat sind de Männer dumm“ – hier darf mitgesungen werden.

Am 30. September 2010 wurde durch den Senat von Berlin am Eingang zum Admiralspalast eine Gedenktafel für die Autoren Walter und Willi Kollo feierlich enthüllt. Im September 2015 nehmen wir, die Europäische Stiftung Operette (E.S.O.), vertreten durch ihre Gründerin und Vorstandsvorsitzende Marguerite Kollo, dieses Jubiläum zum Anlaß für das folgende Event:

Am 6. Oktober 1917 wurde die Operette "Drei alte Schachteln" mit Claire Waldoff als Köchin Aujuste im Theater am Nollendorfplatz in Berlin uraufgeführt. ("Ach Jott, wat sind die Männer dumm"Schon damals ging es um Frauenpower!) Autor des Librettos ist Herman Haller, der von 1914 bis 1923 auch der Intendant des Theaters am Nollendorfplatz war. Unter seiner Leitung und Autorenschaft wurde bereits 1914 das von Walter Kollo komponierte Werk "Immer feste druff" uraufgeführt, das ein sehr witziges Volksstück ist,
welches die Aufbruchstimmung in der ersten Euphorie des Ersten Weltkrieges unter dem Motto "auf nach Paris!" mit sehr volkstümlicher, melodiöser Musik darstellt. Das Stück lief damals ensuit über drei Jahre lang ausverkauft. Zu der Zeit wurden alle Theater privatwirtschaftlich geführt, wie dies heute auch der
Admiralspalast ist.

Am 7. September 1923 eröffnete der Intendant und Autor Herman Haller (1871-1943) mit der Revue "Drunter und Drüber" den Admiralspalast Berlin als Theaterbühne. Bis dahin war das Haus eine Eislaufbahn. Wieder war auch Walter Kollo (1878-1940) der Komponist der bis heute bekannten Haller-Revuen bis ins Jahr 1927.

Drunter und Drüber 1923
Noch und Noch 1924
Achtung, Welle 505! 1925
An und Aus 1926
Wann und Wo 1927

Die Berliner ´Nationalhymne´ "Solang noch Untern Linden die alten Bäume blühn, kann nichts uns überwinden, Berlin bleibt doch Berlin", getextet von Rideamus (Gedenktafel Dr. Fritz Oliven Giesebrechtstrasse 11, Berlin-Charlottenburg), die in der Revue "Drunter und Drüber" 1923 ihre Uraufführung feierte, ist eine Einlage in der Operette "Drei alte Schachteln", die nun auf der Bühne ihrer Uraufführung im Admiralspalast Berlin am 26. und 27. September 2015 zum 75. Todestag von Walter Kollo in einer konzertant-szenischen
Fassung zur Aufführung gelangen wird.

Regie führt Walter Kollos Enkelin Marguerite Kollo, von der auch die Konzeption stammt.

 

Veranstalter: "Europäische Stiftung zur Pflege und Erneuerung der Operette"

 

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